Nachdem ich die alten Beiträge über Cádiz hier nochmal auf ihre sprachliche Unbeholfenheit hin überprüft und heimlich korrigiert habe (und wenigstens ein paar der schlimmsten Fehler ausgebügelt habe), kann es jetzt auf ein Neues losgehen mit sinnlosen und wenig informativen Beiträgen. Ihr seit alle herzlichst eingeladen hier eure Zeit zu vertrödeln!
Da Johanna und Anne heute beide abgereist sind, stand ich wieder auf der Straße und darf jetzt eine noch schickere Wohnung mein Zuhause nennen.
Mein Zimmer:
und die beeindruckende Aussicht aus dem Fenster auf den Parque Alameda und einen Teil der Bahía de Cádiz:
Zur Verfügung gestellt von meinen neuen Mitbewohnerinnen Vio und Elena:
In den letzten Tagen kann man sich ja nochmal ein wenig Abwechslung im Strandleben gönnen und die große Sanddüne in Bolonia mit Blick auf Marokko besuchen.
Gestern wurde schön fleißig am Strand gefeiert. Diesmal aber mit Unterstützung der einheimischen Bevölkerung. Am Feiertag von "San Juan" wurden gestern mehrere Holzpuppen am Strand verbrannt und inoffiziell wohl noch so einiges anderes in kleineren Feuern... Dem Geruch nach zu urteilen hauptsächlich Plastiktüten und anderer Müll, und natürlich auch: unsere Wünsche. 3 Stück auf ein Stück Papier geschrieben und ab damit ins Feuer. Einer wird dann in Erfüllung gehen. Pünktlich um Mitternacht gabs dann noch ein Feuerwerk.
Scheint ein spanisches Hobby zu sein an Feiertagen Puppen (fortschrittlich!! das war mal anders) zu verbrennen und ein Feuerwerk zu machen. Kam mir von Carnaval und einem anderen Feiertag sehr bekannt vor...
apropos verbrennen
PS: "Nobody expects the SPANISH INQUISITION!"
Die "Event"-isierung der Gesellschaft zwingt uns auch hier im bewegungsgemäßigten Spanien dazu ab und zu doch mal etwas bewegtere, moderne Subkultur einzuführen. Des Meeres langsam überdrüssig und durch die Abwesenheit eines kostenlosen öffentlichen Süßwasser-Badeortes von der Idee einer wässrigen Abkühlung besessen, war die einzige Möglichkeit dem Druck der Jugendkultur und dem Erfrischungsdrang nachzugeben, die Idee des Flashmobs aufzugreifen und etwas mehr in Richtung "Splash" zu verschieben. Da in der heutigen, kurzlebigen Welt Zeit ein kostbares Gut ist, sollten 2 Minuten ausreichend sein, um den, dem heiligen Antonius gewidmeten Platz im Zentrum der Altstadt unter Wasser zu setzen.
Es übersteigt gerade meine Facebookkenntnisse, ob jemand das Video hier sehen kann
Abgesehen davon, dass ich mich fühle, wie vor einen Fön gesetzt hat sich meine Temperaturanzeige von einem angenehmen Sonnensymbol
zu einem "blutdurchtränkten" Thermometer gewandelt !!